Go back
Klimawandel (IPCC- und UNFCCC-Definitionen)
Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC): Eine Veränderung des Zustands des Klimas, die (z. B. durch statistische Tests) durch Änderungen des Mittelwerts und/oder der Variabilität seiner Eigenschaften identifiziert werden kann und die über einen längeren Zeitraum, typischerweise Jahrzehnte oder länger, anhält.
Dies kann auf natürliche interne Prozesse oder externe Antriebe wie Modulationen der Sonnenzyklen, Vulkanausbrüche und anhaltende anthropogene Veränderungen in der Zusammensetzung der Atmosphäre oder in der Landnutzung zurückzuführen sein.
UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC): Eine Klimaveränderung, die direkt oder indirekt auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen ist, die die Zusammensetzung der globalen Atmosphäre verändern und die zusätzlich zu der natürlichen Klimavariabilität in vergleichbaren Zeiträumen beobachtet wird.
Kommentar: Das UNFCCC unterscheidet daher zwischen dem Klimawandel, der auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen ist, die die Zusammensetzung der Atmosphäre verändern, und der Klimavariabilität, die auf natürliche Ursachen zurückzuführen ist.
Carbon, Climate and Life Cycle Assessment