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Klimaneutralität/Klimaneutralität (IPCC-Definition)
Ein Zustand, in dem menschliche Aktivitäten keinen Nettoeffekt auf das Klimasystem haben. Um einen solchen Zustand zu erreichen, müsste ein Ausgleich der Restemissionen mit der Entfernung von Emissionen (Kohlendioxid) sowie die Berücksichtigung regionaler oder lokaler biogeophysikalischer Auswirkungen menschlicher Aktivitäten erforderlich sein, die sich beispielsweise auf die Oberflächenalbedo oder das lokale Klima auswirken. Siehe auch Netto-Null-CO 2 - Emissionen.
Kommentar: Dieser Begriff wird vom IPCC als mehr oder weniger identisch mit Netto-Null definiert. Eine aktuellere Definition von Netto-Null ist jedoch die der Science Based Targets Initiative (SBTi). Da dies die Organisation ist, von der UPM und viele andere Organisationen ihre Kohlenstoffziele festlegen, ist es angebracht, ihre klarere Unterscheidung zwischen Kohlenstoff-/Klimaneutralität und Netto-Null zu verwenden – die Netto-Null als eine Globales Klimaziel, das in wissenschaftsbasierte Ziele auf Unternehmensebene übersetzt wird.
In der Praxis kann bei UPM der Begriff "klimaneutral" oder "klimaneutral" auf Produkt-/Prozessebene verwendet werden, während der Verweis auf "Netto-Null" auf die unternehmensweite Ebene (d. h. im Hinblick auf die Festlegung von Zielen für das Unternehmen) beschränkt sein sollte.
Carbon, Climate and Life Cycle Assessment