UPM-Kymmene Corporation Stock Exchange Release (Zwischenbericht)
29. April 2026 um 09:45 EEST
UPM Zwischenbericht Q1 2026:
Guter Start ins Jahr – hervorragende Performance im Bereich Dekarbonisierungslösungen
Q1 2026 Überblick
- Die Umsatzerlöse betrugen 2.505 Mio. € (2.646 Mio. Euro in Q1 2025)
- Das vergleichbare EBIT sank um 5 % auf 274 Mio. Euro, und lag bei 10,9 % der Umsatzerlöse (287 Mio. Euro., 10,8 %)
- Der operative Cashflow betrug 89 Mio. Euro (289 Mio. Euro)
- Die Nettoverbindlichkeiten beliefen sich auf 2.962 Mio. Euro (2.954 Mio. Euro) und das Verhältnis von Nettoverbindlichkeiten zum EBITDA lag bei 2,30 (1,77)
- UPM Energy erzielte dank des kalten Winters und des Rekordstromverbrauchs in Finnland Rekordergebnisse im ersten Quartal
- UPM Biofuels verbesserte seine Performance weiter und erzielte starke Ergebnisse
- UPM Adhesive Materials kündigte eine Investition in ein neues Schneide- und Vertriebszentrum in der Nähe von Neu-Delhi, Indien, an
- UPM Energy investiert in die Modernisierung des Wasserkraftwerks Tyrvää
- Die Vorbereitungen für das geplante Joint Venture im Bereich grafischer Papiere und die strategische Überprüfung von UPM Plywood wurden fortgesetzt
Wesentliche Kennzahlen
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Q1/2026
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Q1/2025
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Q4/2025
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Q1–
Q4/2025
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Sales, € million
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2.505
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2.646
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2.312
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9.656
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Comparable EBITDA, € million
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395
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421
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382
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1.311
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% of sales
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15,8
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15,9
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16,5
|
13,6
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Operating profit (loss), € million
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255
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198
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390
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749
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Comparable EBIT, € million
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274
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287
|
355
|
921
|
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% of sales
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10.9
|
10.8
|
15.3
|
9,5
|
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Profit (loss) before tax, € million
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236
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173
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406
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690
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Comparable profit before tax, € million
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255
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262
|
370
|
863
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Profit (loss) for the period, € million
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200
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143
|
258
|
491
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Comparable profit for the period, € million
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213
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223
|
300
|
714
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Earnings per share (EPS), €
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0,37
|
0,26
|
0,49
|
0,91
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Comparable EPS, €
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0,39
|
0,41
|
0,57
|
1,33
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Return on equity (ROE), %
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7,6
|
5,2
|
9,9
|
4,5
|
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Comparable ROE, %
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8,1
|
8,1
|
11,6
|
6,5
|
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Return on capital employed (ROCE), %
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7,4
|
5,5
|
12,3
|
5,5
|
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Comparable ROCE, %
|
7,9
|
7,9
|
11,3
|
6,7
|
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Operating cash flow, € million
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89
|
289
|
720
|
1.405
|
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Operating cash flow per share, €
|
0,17
|
0,54
|
1,36
|
2,66
|
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Equity per share at the end of period, €
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19,48
|
19,29
|
18,97
|
18,97
|
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Capital employed at the end of period, € million
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14.375
|
14.449
|
14.129
|
14.129
|
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Net debt at the end of period, € million
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2.962
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2.954
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3.004
|
3.004
|
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Net debt to EBITDA (last 12 months)
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2,30
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1,77
|
2,29
|
2,29
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Personnel at the end of period
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14.801
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15.890
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15.127
|
15.127
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UPM legt bestimmte Leistungskennzahlen zur Finanzlage und zum Cashflow vor, bei denen es sich um alternative Leistungskennzahlen gemäß den Leitlinien der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) handelt. Die Definitionen der alternativen Leistungskennzahlen finden Sie im » Annual Report 2025
Massimo Reynaudo, Präsident und CEO, zu den Ergebnissen:
„Wir hatten einen guten Start ins Jahr, auch wenn geopolitische Ereignisse weiterhin für neue Unsicherheiten sorgten. Unsere Geschäftsbereiche konzentrierten sich weiterhin auf ihre Performance, und dank unseres ausgewogenen Portfolios erzielten wir solide Ergebnisse. Insbesondere unsere Lösungen im Bereich Dekarbonisierung spielten ihre Stärken aus.
Im ersten Quartal beliefen sich unsere Umsatzerlöse auf 2.505 Millionen Euro. Das vergleichbare EBIT betrug 274 Millionen Euro und lag damit 5 % unter dem Vorjahreswert. Die vergleichbare EBIT-Marge lag bei 10,9 % und entsprach damit dem Vorjahresniveau. Die Nettoverbindlichkeiten beliefen sich zum Ende des Berichtszeitraums auf 2.962 Millionen Euro, und das Verhältnis von Nettoverbindlichkeiten zum EBITDA betrug 2,30.
Der Geschäftsbereich Dekarbonisierungslösungen erzielte hervorragende Ergebnisse. UPM Energy erzielte im ersten Quartal das beste Ergebnis aller Zeiten, unterstützt durch einen Rekordstromverbrauch in Finnland und hohe Preise während der Wintermonate. UPM Biofuels verbesserte seine Performance weiter und verzeichnete starke Ergebnisse. In unserer Biochemikalienraffinerie in Deutschland läuft die Produktion von Industriezucker und Lignin. Die Produktion von erneuerbaren funktionellen Füllstoffen wird in den kommenden Wochen anlaufen.
Unsere Geschäftsbereiche für fortschrittliche Materialien, UPM Adhesive Materials und UPM Specialty Materials, zeigten weiterhin eine stabile, widerstandsfähige Performance. Die Liefermengen stiegen in beiden Geschäftsbereichen im Vergleich zum Vorquartal. Die Märkte in Europa und Asien erholten sich etwas, während der US-Markt weiterhin herausfordernd blieb. UPM Plywood entwickelte sich in stabilen Märkten gut und verbesserte seine Ergebnisse gegenüber dem Vorjahr.
UPM Fibres verbesserte seine zugrunde liegende Leistung des Vorquartals auf seinen beiden Plattformen. Der Durchschnittspreis für die Zellstofflieferungen von UPM stieg leicht an. Bei Fibres North wurden die Auswirkungen sinkender Holzkosten sichtbar. Seit Anfang 2026 gehören die Wälder von UPM in Finnland zu Fibres North, sodass Veränderungen der beizulegenden Zeitwerte der Wälder in den Ergebnissen des Geschäftsbereichs UPM Fibres enthalten sind.
UPM Communication Papers erzielte vor dem Hintergrund herausfordernder Papiermärkte und hoher Energiepreise solide Ergebnisse. Der Geschäftsbereich steigerte die Papierlieferungen im Vergleich zum Vorquartal und konnte seinen Energieverbrauch erfolgreich optimieren.
Die Vorbereitungen für das geplante Joint Venture im Bereich grafischer Papiere wurden fortgesetzt. Das Vorhaben trat in die Phase II der EU-Fusionskontrolle ein, was ein üblicher Schritt im Fusionsprüfungsverfahren der Kommission ist, wenn anfängliche Bedenken in Phase I nicht vollständig ausgeräumt werden konnten. Wir stehen weiterhin in offenem und konstruktivem Dialog mit der Kommission. Wie bereits mitgeteilt, wird erwartet, dass endgültige Vereinbarungen in der ersten Hälfte des Jahres 2026 unterzeichnet werden.
Mit den laufenden Portfolioinitiativen bei UPM Communication Papers und UPM Plywood wollen wir das Profil des Unternehmens verändern und sein Wachstumspotenzial sowie seine Margen steigern. Das zukünftige UPM würde über ein attraktives Portfolio verfügen, das sich auf Dekarbonisierungslösungen, fortschrittliche Materialien und erneuerbare Fasern konzentriert. Alle diese Geschäftsbereiche sind in wachsenden Märkten tätig und weisen gemeinsam eine starke Erfolgsbilanz mit einem Wachstum auf, das über dem BIP liegt.
Verwerfungen auf den Märkten für fossile Brennstoffe unterstreichen die Bedeutung erneuerbarer Alternativen, nicht nur für die Eindämmung des Klimawandels, sondern auch für die Widerstandsfähigkeit von Gesellschaften und Wertschöpfungsketten sowie für die Gewährleistung der Versorgungssicherheit. Unsere Dekarbonisierungslösungen helfen Kunden, ihre Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen zu verringern. Dies unterstreicht die Stärke unseres ausgewogenen Geschäftsportfolios mit soliden Wachstumschancen.
Während die geopolitische Lage weiterhin das Geschäftsumfeld beeinflusst, ermöglicht uns die Stärke unseres Portfolios und unsere geografische Präsenz Widerstandsfähigkeit. Es wird eine Phase höherer Inflation erwartet, und die Sicherstellung unserer Margen wird für uns Priorität haben. Wir werden unseren Fokus in diesem Jahr weiterhin auf Wettbewerbsfähigkeit, Performance, Cashflow und die erfolgreiche Umsetzung der strategischen Portfolioinitiativen richten.“
Profit Guidance
Es wird erwartet, dass das vergleichbare EBIT von UPM im ersten Halbjahr 2026 in einer Größenordnung von 325–525 Mio. Euro liegen wird (413 Mio. Euro in H1 2025 und 508 Mio. Euro in H2 2025).
Ausblick
Es bestehen weiterhin erhebliche Unsicherheiten in der Geopolitik und im internationalen Handel.
Im ersten Halbjahr 2026, verglichen mit dem zweiten Halbjahr 2025, wird erwartet, dass die Ergebnisentwicklung von UPM von moderaten Steigerungen bei Verkaufspreisen und Liefermengen sowie moderat niedrigeren Fixkosten profitieren wird. Belastend wirken sich voraussichtlich die weiterhin schwachen Märkte für grafische Papiere sowie höhere Kosten in der frühen Phase des Produktionsstarts bei UPM Leuna aus. Die Währungen lagen zu Jahresbeginn auf einem ähnlichen Niveau wie im zweiten Halbjahr 2025. Das vergleichbare EBIT im zweiten Halbjahr 2025 profitierte zudem vom Zeitpunkt der Energierückerstattungen sowie von positiven Marktwertänderungen bei Forstvermögen – Effekte, die im ersten Halbjahr 2026 voraussichtlich nicht in vergleichbarem Umfang auftreten.
Im ersten Halbjahr 2026, verglichen mit dem ersten Halbjahr 2025, wird erwartet, dass die Ergebnisentwicklung von niedrigeren variablen Kosten sowie moderat höheren Liefermengen profitiert. Der Umfang der Instandhaltungsaktivitäten dürfte geringer sein als im Vergleichszeitraum. Belastend wirken sich weiterhin die schwachen Märkte für grafische Papiere sowie höhere Kosten in der frühen Phase des Produktionsstarts bei UPM Leuna aus. Die Währungen wirkten zu Jahresbeginn im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 negativ auf das vergleichbare EBIT.
Starker Einfluss von Zellstoff- und Strompreisen
Das vergleichbare EBIT von UPM reagiert empfindlich auf Änderungen der Zellstoff und Strompreise. Nachfolgende Beispiele illustrieren diesen Sachverhalt auf Jahressicht.
UPM ist sowohl großer Hersteller als auch Verbraucher von chemischem Zellstoff. Eine Änderung des durchschnittlichen Zellstoffpreises um 50 EUR/Tonne würde das vergleichbare jährliche EBIT um rund 180 Mio. EUR beeinflussen (Nettoauswirkung: unter der Annahme, dass keine Korrelation zwischen Zellstoff und Papierpreisen besteht) bis rund 270 Mio. EUR (Bruttoauswirkung: unter der Annahme, dass die Papierpreise den veränderten Zellstoffkosten folgen).
UPM ist zudem ein bedeutender Stromerzeuger und -verbraucher in Finnland und sichert einen Teil seiner Stromverkäufe und -käufe separat ab. Basierend auf der geschätzten ungesicherten Nettostromverkaufsposition von UPM in Finnland im Jahr 2026 würde eine Änderung des durchschnittlichen finnischen Strommarktpreises um 10 EUR/MWh das vergleichbare jährliche EBIT um rund 40 Mio. EUR beeinflussen.
Wechselkursrisiko
Schwankungen der Geldpolitik und der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen können den Wert verschiedener Währungen erheblich beeinflussen, was sich wiederum auf UPM auswirken kann. Darüber hinaus könnte eine Eskalation globaler Handelsspannungen die Wechselkurse beeinflussen. Diese Währungsschwankungen könnten sich auf den Cashflow, die Erträge oder die Bilanz von UPM auswirken und auch die relative Wettbewerbsfähigkeit zwischen verschiedenen Währungsregionen beeinträchtigen.
Die Konzernpolitik sieht vor, durchschnittlich 50 % der geschätzten Netto-Währungszahlungsströme für den nächsten 12-Monats-Zeitraum fortlaufend abzusichern. Zum Ende des ersten Quartals 2026 beliefen sich die geschätzten Netto-Währungszahlungsströme von UPM für die nächsten 12 Monate auf insgesamt rund 1,6 Milliarden Euro. Die größte Währungsposition entfiel mit rund 1,4 Milliarden Euro auf den US-Dollar, gefolgt von UYU, GBP, CNY und JPY. Darüber hinaus werden die Erträge der ausländischen Tochtergesellschaften von UPM im Berichtswesen in Euro umgerechnet. UPM verfügt über bedeutende ausländische Tochtergesellschaften in Uruguay, den USA und China. Wechselkursrisiken werden im Jahresbericht 2025 von UPM auf den Seiten 313–314 erläutert.
Einladung zum UPM Webcast – Zwischenbericht Q1 2026
Ein Webcast und eine Telefonkonferenz für Analysten und Investoren beginnen um 13:15 Uhr EEST. Der Zwischenbericht wird von Massimo Reynaudo, President & CEO, und Tapio Korpeinen, CFO, in englischer Sprache vorgestellt. Alle Teilnehmenden können den Webcast online über diesen Link verfolgen.
Teilnehmende, die nach der Präsentation Fragen stellen möchten, müssen sich für die Telefonkonferenz anmelden. Um an der Telefonkonferenz teilzunehmen, registrieren Sie sich bitte hier. Nach der Anmeldung erhalten Sie Telefonnummern, eine Benutzer-ID und eine Konferenz-ID für den Zugang zur Konferenz. Um eine Frage zu stellen, drücken Sie *5 auf Ihrer Telefontastatur, um in die Warteschlange zu gelangen.
Der Webcast ist nach der Konferenz 12 Monate lang auf der Unternehmenswebsite verfügbar.
*
Es ist zu beachten, dass bestimmte in diesem Dokument enthaltene Aussagen, die keine historischen Fakten sind, Einschätzungen zukünftiger Entwicklungen sind. Dazu zählen insbesondere Aussagen hinsichtlich des erwarteten Wachstums und der erwarteten Entwicklung von Märkten, Wachstums- und Rentabilitätserwartungen sowie Aussagen, in denen die Wörter „glauben“, „erwarten“, „damit rechnen“, „dürften“ oder ähnliche Ausdrücke vorkommen. Da diese Aussagen auf derzeitigen Planungen, Schätzungen und Prognosen beruhen, enthalten sie Risiken und Unsicherheiten, so dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den in solchen Einschätzungen zur zukünftigen Entwicklung geäußerten Erwartungen abweichen können. Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, sind unter anderem: (1) betriebliche Faktoren, wie z. B. dauerhafter Erfolg der Fertigungsaktivitäten und dadurch bedingter Effektivitätsvorteil, einschließlich der Verfügbarkeit von und Kosten für Produktionsgüter(n), der fortgesetzte Erfolg der Produktentwicklung, Akzeptanz neuer Produkte und Dienstleistungen durch bestimmte Kunden des Konzerns, Erfolg derzeitiger und künftiger Kooperationsvereinbarungen, Änderungen der Geschäftsstrategie und der Entwicklungspläne bzw. -ziele, Veränderungen des von Patenten und anderen Rechten zum Schutz geistigen Eigentums des Konzerns gewährten Schutzes und der Verfügbarkeit von Kapital zu annehmbaren Bedingungen; (2) Branchenbedingungen, wie z. B. die Intensität der Produktnachfrage und des Wettbewerbs, derzeitige und künftige Preise für die Produkte des Konzerns auf den Weltmärkten und Preisdruck, die finanzielle Lage der Kunden und Konkurrenten des Unternehmens, die mögliche Einführung neuer Konkurrenzprodukte und -technologien durch Mitbewerber; und (3) allgemeine wirtschaftliche Einflüsse, wie beispielsweise das Wirtschaftswachstum in den für den Konzern wichtigsten Märkten oder Währungs- und Zinsschwankungen. Die wichtigsten Sensitivitätsfaktoren und die Kostenstruktur des Konzerns werden auf der Seite 276 des Geschäftsberichts 2025 dargestellt. Risiken und Chancen werden auf den Seiten 31-33 und Risiken sowie Risikomanagement werden auf den Seiten 128-132 des Berichts beschrieben.
UPM, Media relations
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UPM ist ein Unternehmen für Materiallösungen, das Produkte und ganze Wertschöpfungsketten mit einem umfangreichen Portfolio an erneuerbaren Fasern, fortschrittlichen Materialien, Dekarbonisierungslösungen und grafischen Papieren transformiert. Unsere Leistung im Bereich Nachhaltigkeit wurde von Dritten anerkannt, darunter EcoVadis und die Dow Jones Sustainability Indices. Wir sind weltweit tätig und beschäftigen rund 15.100 Mitarbeitende bei einem Jahresumsatz von rund 9,7 Milliarden Euro. Unsere Aktien sind an der Nasdaq Helsinki Ltd. notiert.
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