UPM nimmt Verhandlungen über Stilllegung von zwei der ältesten Papiermaschinen im Werk Kymi auf

Press Release 6.9.2005 2:00 EEST

UPM nimmt Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern der Kymi Papierfabrik in Kuusankoski auf, bei denen es um die Stilllegung der Papiermaschinen 1 und 2 sowie um die Vereinbarung damit verbundener personeller Maßnahmen geht. Insgesamt sind 65 Mitarbeiter von den Verhandlungen betroffen, bei denen es darum geht, die jeweils beste Lösung sowohl für die Beschäftigten als auch für den Arbeitgeber zu finden.

Die in den Jahren 1935 bzw. 1936 in Betrieb genommenen Papiermaschinen 1 und 2 produzieren gebleichte MG Kraftpapiere. Ihre jährliche Produktionskapazität beläuft sich auf 20.000 Tonnen. Das Papier wird zur Herstellung von Säcken, Etiketten und Laminaten für die Verpackungsindustrie verwendet. Es ist geplant, die Maschinen zum Ende dieses Jahres stillzulegen.

Die Produktion auf diesen alten Maschinen ist unrentabel und die Instandhaltung würde einen weder finanziell noch technisch zu rechtfertigenden Investitionsaufwand erfordern. Nach der Stilllegung wird der Großteil der Produktpalette zur Herstellung auf das UPM Werk Tervasaari in Finnland verlagert.

Das UPM Werk Kymi ist eine integrierte Zellstoff- und Papierfabrik, die derzeit etwa 1.250 Mitarbeiter beschäftigt. Das Werk wird weiterhin beschichtete und unbeschichtete Feinpapiere auf drei Anlagen produzieren. Deren gesamte jährliche Produktionskapazität beläuft sich auf 940.000 Tonnen. In Zukunft wird sich das Werk darauf konzentrieren, den Betrieb dieser Papiermaschinen weiter zu optimieren. Das vom Werk Kymi hergestellte Feinpapier wird für hochwertige Printprodukte, Werbematerial, Bücher, Zeitschriften, Briefumschläge, Geschäftspapiere sowie Druck- und Kopierpapiere verwendet.

Falls Sie weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an:
Yngve Lindström, UPM Kymi, Vice President & General Manager, Tel. +358 204 15 3600
Matti Lievonen, UPM, President, Fine and Speciality Papers Division, Tel. +358 204 15 0113

UPM
Corporate Communications
6. September 2005