Neue Stretchfolie ist noch widerstandsfähiger
UPM Plywood verwendet Kunststoff-Stretchfolien hauptsächlich für Sperrholz- und Furnierpakete in Finnland und Estland.
Im Jahr 2024 begann UPM Plywood mit der Einführung einer Stretchfolie, die 30 Prozent Post-Industrial-Rezyklat (PIR) aus Nebenströmen der Kunststoffproduktion enthielt. Nachdem dann die regulatorischen Anforderungen weiter präzisiert wurden, verlagerte sich der Fokus auf Post-Consumer-Rezyklat. Bei der Einführung von Recyclingmaterial wurde eng mit dem Verpackungsmateriallieferanten zusammengearbeitet.
„Verpackungen mit Recyclingmaterial müssen in der Produktion funktionieren und die Produkte genauso zuverlässig schützen wie herkömmliche Lösungen. Gemeinsam mit unseren Produktionsteams haben wir in unseren Werken neue Materialien getestet“, sagt Katri Karvinen, Solution Owner, Production, UPM Plywood.
Die Tests bestätigten unter anderem die Haltbarkeit der Verpackungen und ihre Leistung auf den Verpackungslinien. Auch die Sicherheit während Transport und Nutzung wurde geprüft, unter anderem durch Kipptests.
Das Verpackungsmaterial hat sich als mindestens genauso leistungsfähig wie herkömmliche Materialien erwiesen – in mancher Hinsicht schnitt es sogar besser ab. Darüber hinaus entspricht der Preis von Stretchfolie aus Post-Consumer-Rezyklat etwa dem von Primärrohstoffen.
„Je mehr Post-Consumer-Rezyklat zur Verfügung steht, desto besser können die Hersteller UPM Plywood kosteneffizient mit Stretchfolie versorgen “, sagt Sari Loippo, Sourcing Manager, UPM Plywood.