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UPM unterzeichnet Vereinbarung über neue Eigentümerstruktur von Botnia

Pressemitteilung 22.10.2009 2:00 EEST

UPM unterzeichnet Vereinbarung über neue Eigentümerstruktur von Botnia

(UPM, Helsinki, 22. Oktober, 8.30 Uhr EET) – UPM, Metsäliitto Cooperative, M-real Corporation und Oy Metsä-Botnia Ab (Botnia) haben heute eine Vereinbarung unterzeichnet, wonach die Anteile von Metsäliitto und Botnia an der Zellstofffabrik Fray Bentos und dem Eukalyptusplantagenunternehmen Forestal Oriental in Uruguay an UPM übertragen werden. Die Unternehmen hatten am 15. Juli 2009 eine Absichtserklärung über die neue Eigentümerstruktur unterzeichnet.

Der Unternehmenswert der Zellstofffabrik Fray Bentos und von Forestal Oriental beläuft sich auf insgesamt ca. 1,6 Milliarden Euro, der von Botnia ohne die Geschäftstätigkeiten in Uruguay und die Beteiligung an Pohjolan Voima Oy auf ca. 1,9 Milliarden Euro. UPM wird den Kaufpreis durch den Verkauf einer etwa 30-prozentigen Beteiligung an Botnia finanzieren. Außerdem wird UPM die Verbindlichkeiten der Betriebe in Uruguay übernehmen.

Darüber hinaus wird UPM für 66 Millionen Euro auch eine 1,2-prozentige Beteiligung an dem Energieunternehmen Pohjolan Voima Oy von Botnia erwerben.

Nach der Transaktion wird Metsäliitto mit ca. 50 %, M-real mit ca. 33 % und UPM mit ca. 17 % an Botnia beteiligt sein. UPM wird mit 91 % an der Zellstofffabrik Fray Bentos beteiligt sein und Forestal Oriental zu 100 % übernehmen.

Bevor die Transaktion abgeschlossen werden kann, müssen u. a. die erforderlichen behördlichen Genehmigungen eingeholt und Verhandlungen mit Geldgebern geführt werden. Dies soll voraussichtlich spätestens im Laufe des ersten Quartals 2010 abgeschlossen sein. Bis zum Abschluss der Transaktion wird Botnia weiter die Geschäftstätigkeiten der Zellstofffabrik Fray Bentos und von Forestal Oriental leiten.

Auswirkungen der Transaktion auf UPMs Finanzen und Geschäftstätigkeiten:

Es wird geschätzt, dass UPMs verzinsliche Nettoverbindlichkeiten um ca. 350 Millionen Euro steigen werden, was sich nur geringfügig auf den Verschuldungsgrad auswirken wird. Der Netto-Cash-Effekt der Transaktion auf UPM wird ein Mittelabfluss von ca. 90 Millionen Euro sein. Es wird erwartet, dass sich die Transaktion positiv auf UPMs Betriebsergebnis für 2010 auswirken wird.

In der Bilanz für den am 30. Juni 2009 veröffentlichten Zwischenbericht für den Zeitraum Januar – Juni hat UPM den übertragbaren 30-prozentigen Anteil am Buchwert von Botnia als zum Verkauf stehende Vermögenswerte ausgewiesen. Aus diesem Grund wird UPM ab Juli 2009 den übertragbaren Anteil an Botnia nicht mehr unter den Ergebnissen der verbundenen Unternehmen erfassen. Nach der Transaktion wird UPM die 17-prozentige Beteiligung an Botnia im Anlagevermögen führen.

"Durch diese Transaktion wird UPM ein bedeutender Zellstoffproduzent. Unsere Zellstoffkapazität wird von 2,1 auf 3,2 Millionen Tonnen pro Jahr steigen, wobei Eukalyptuszellstoff ein Drittel ausmachen wird. Der Anteil an Hartholzzellstoff aus Plantagenanbau an UPMs Produktion wird spürbar wachsen und der Besitz der Plantagen in Uruguay wird unseren Selbstversorgungsgrad mit Fasern erhöhen,“ so Tapio Korpeinen, President, UPM Energy & Pulp Business Group.

Basierend auf der 17-prozentigen Beteiligung an Botnia hat UPM einen Anteil von 400.000 Tonnen an der Zellstoffkapazität der finnischen Botnia-Werke. Außerdem wird Botnia als Vertriebskanal für UPMs Marktzellstoff fungieren.

Falls Sie weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an:
Tapio Korpeinen, President, Energy & Pulp Business Group, UPM, Tel. +358 40 730 0090
Jyrki Salo, Executive Vice President & CFO, UPM, Tel. +358 204 15 0011

UPMs Vision ist es, die Spitzenposition in der neuen Forstindustrie einzunehmen. Unsere Wettbewerbsfähigkeit basiert auf Kostenführerschaft, Bereitschaft zur Veränderung und erfolgreichen Innovationen. Unsere Produkte werden aus erneuerbaren Rohstoffen hergestellt und sind wiederverwertbar. Der Konzern besteht aus drei Business Groups: Energy & Pulp, Paper und Engineered Materials. Das Unternehmen beschäftigt rund 24.000 Mitarbeiter und betreibt Produktionsstätten in 14 Ländern. Im Jahr 2008 verzeichnete der Konzern einen Umsatz von 9,5 Mrd. Euro. Die Aktien von UPM werden an der Wertpapierbörse in Helsinki notiert.
www.upm-kymmene.com

UPMs Geschäftsbereich Pulp
UPM betreibt drei moderne Zellstofffabriken in Finnland: Kaukas (Kapazität 740.000 Tonnen), Kymi (540.000 Tonnen) und Pietarsaari (800.000 Tonnen). Die drei Werke verfügen über eine jährliche Produktionskapazität von insgesamt 2,1 Millionen Tonnen. Im Geschäftsbereich Pulp sind ca. 1.150 Mitarbeiter beschäftigt und im Jahr 2008 wurden Umsatzerlöse von 944 Millionen Euro erzielt.
Nach Abschluss der Transaktion wird UPMs jährliche Zellstoffkapazität von 2,1 auf 3,2 Millionen Tonnen steigen. Ein Drittel davon macht der in Fray Bentos hergestellte Eukalyptuszellstoff aus. Der Anteil von Hartholzzellstoff aus Plantagenanbau an der Produktion bei UPM wird spürbar steigen.


Zellstofffabrik Fray Bentos
Mit dem Bau der Zellstofffabrik in Uruguay wurde 2005 begonnen. Im November 2007 wurde das Werk in Betrieb genommen. Das Gesamtinvestitionsvolumen in das Werk belief sich auf 1,2 Milliarden US Dollar.
Die Jahreskapazität der Zellstofffabrik beläuft sich auf 1,1 Millionen Tonnen Eukalyptuszellstoff, für den 3,5 Millionen Kubikmeter Eukalyptusholz verarbeitet werden. In der Fabrik sind rund 200 Mitarbeiter direkt beschäftigt. Vor der Transaktion entsprach UPMs Beteiligung etwa der Hälfte der Zellstoffkapazität des Werks. Das Unternehmen setzt den Zellstoff von Fray Bentos hauptsächlich in seinen Papierfabriken in China und Zentraleuropa ein.
Die Zellstofffabrik in Fray Bentos ist eine der modernsten weltweit. Das mit neuester verfügbarer Technik ausgestattete Werk entspricht den strengsten Anforderungen der Europäischen Union und der uruguayischen Gesetzgebung. Weitere Informationen und Bildmaterial unter www.botnia.com

Forestal Oriental
Forestal Oriental ist auf Eukalyptusplantagen spezialisiert und besitzt in Uruguay ca. 180.000 Hektar Land, von denen etwa 60 % Kulturplantagen sind. Das Unternehmen beschäftigt rund 360 Mitarbeiter und etwa 2.400 Vertragsunternehmer.
Forestal Oriental betreibt eine moderne Baumschule, die jährlich rund 15 Millionen Eukalyptussetzlinge produziert. Die Plantagen von Forestal Oriental sind nach FSC zertifiziert. Das Unternehmen wurde 1990 gegründet, als Shell und UPMs Vorgängerunternehmen Kymmene begannen, Möglichkeiten zum Eukalyptusanbau in Uruguay zu untersuchen. Mit der Pflanzung wurde 1991, mit der Holzernte 1997 begonnen. Weitere Informationen und Bildmaterial unter www.forestaloriental.com.uy


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Dies ist eine inoffizielle Übersetzung der ursprünglich in englischer Sprache abgefassten Pressemitteilung.