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"Wettbewerbsrechtliche Angelegenheiten müssen überaus ernst genommen werden”, so Vesa Vainio, Chairman des UPM Board of Directors

Pressemitteilung 20.11.2006 2:00 EET

(UPM, Helsinki, 20. November 2006) – Der frühere Präsident & CEO von UPM, Juha Niemelä, hat das UPM Board of Directors und insbesondere den Vorsitzenden Vesa Vainio im Hinblick auf wettbewerbsrechtliche Angelegenheiten scharf kritisiert.

Vesa Vainio zufolge begann der Prozess, aufgrund dessen das Board of Directors entschied, sich an die Wettbewerbs- behörden zu wenden, im Frühjahr 2003. Die endgültige Entscheidung traf das Board of Directors im Januar 2004. Das Board of Directors einschließlich des damaligen Board-Mitglieds Juha Niemelä beschäftigte sich während dieses Zeitraums mehrmals mit wettbewerbsrechtlichen Fragen. Das UPM Board hatte zwei Ziele: die Legalität der Unternehmenstätigkeit sicherzustellen und die Beteiligungen der Aktionäre vor finanziellen Risiken zu schützen.

"Damals wie heute war das Board of Directors sich der Tatsache völlig bewusst, dass sich das Unternehmen nicht an “Diskussionen über die Wettbewerbsgemeinschaft” beteiligen kann, wie von Juha Niemelä öffentlich geäußert. Ein derartiges Verhalten ist kein Bestandteil heutiger Wirtschaftspraxis. Rechtmäßigkeit und Akzeptanz der Geschäftstätigkeit stellen für UPM wesentliche Werte dar, die in unserem ganzen Handeln jederzeit zum Ausdruck kommen müssen”, erklärt Vesa Vainio.

Laut Vainio müssen wettbewerbsrechtliche Angelegenheiten überaus ernst genommen werden. Als Beispiel nennt er die Ermittlungen, die die EU-Kommission im Juni 2002 wegen kartellrechtlich unzulässiger Geschäftspraktiken im Markt für Industrieplastiksäcke aufnahm. Was UPM betraf, konzentrierte sich die Untersuchung auf die Zeit vor 2000. Nach Abschluss der Ermittlungen verhängte die Europäische Kommission gegen UPM ein Bußgeld in Höhe von 57 Millionen Euro wegen kartellrechtlicher Verstöße im Markt für Industrieplastiksäcke. UPM hat gegen die Entscheidung Widerspruch eingelegt.

Die Wettbewerbsbehörde hat bekannt gegeben, dass die Ermittlungen hinsichtlich verschiedener Produkte eingestellt werden, ohne jedoch einen Grund für diese Entscheidung anzugeben. Bestimmte Ermittlungen werden von den Behörden fortgesetzt. UPM arbeitet weiterhin mit den Wettbewerbsbehörden zusammen. Da es sich um ein laufendes Verfahren handelt, können das Unternehmen und seine Mitarbeiter zu diesem Thema keine Stellungnahme abgeben.

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Die englische Fassung dieser Mitteilung (siehe www.upm-kymmene.com) ist die allein gültige und rechtsverbindliche, die deutsche Fassung dient allein dem besseren Verständnis. Ergeben sich zwischen der englischen und der deutschen Fassung Differenzen, so ist allein die englische Fassung maßgeblich.