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Chain-of-Custody bei UPM nun sowohl nach FSC als auch nach PEFC zertifiziert

Pressemitteilung 5.10.2005 2:00 EEST

Die Chain-of-Custody-Systeme der UPM Zellstofffabrik Pietarsaari und der Papierfabriken Rauma in Finnland und Nordland Papier in Deutschland sind nun nach FSC zertifiziert. Die Werke verfügen auch über eine PEFC-zertifizierte Chain-of-Custody. Seit Herbst 2004 ist die Chain-of-Custody der UPM Papierfabrik Caledonian in Schottland sowohl nach FSC als auch nach PEFC zertifiziert.

"Wir wollen unseren Kunden die Möglichkeit bieten, selbst zu entscheiden, mit welchem Chain-of-Custody-System sie arbeiten möchten. Aus diesem Grund haben wir im Rahmen unseres übergreifenden Chain-of-Custody-Modells beide Zertifizierungen beantragt. Wir sind bestrebt, in allen unseren Werken den Anteil an zertifiziertem Holz zu erhöhen und eine zuverlässige Kontrolle der Holzherkunft über die ganze Lieferkette – vom Wald bis zum Kunden – hinweg sicherzustellen”, sagt Jaakko Sarantola, Vice President, Forestry and Wood Sourcing.

Der Großteil des von UPM verarbeiteten Holzes wird von privaten Waldbesitzern bezogen. Der Waldbesitzer entscheidet selbst, ob und nach welchem System er seine Wälder zertifizieren lässt. Für Produkte, in denen zertifizierte Fasern enthalten sind, kann UPM mit dem doppelt zertifzierten Chain-of-Custody-Modell gegenüber den Kunden den jeweiligen Anteil an nach FSC und PEFC zertifizierten Fasern im Produkt angeben. Derzeit steht zertifiziertes Holz weltweit nur begrenzt und von Region zu Region in unterschiedlichem Umfang zur Verfügung.

UPM hat im Februar 2005 mit dem Aufbau eines übergreifenden Chain-of-Custody-Modells begonnen, das künftig weltweit auf alle Holzbeschaffungs- und Produktionsaktivitäten des Unternehmens ausgedehnt werden soll.

Falls Sie weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an:
Sami Lundgren, Environmental Analyst, Telefon: +358 204 150 394

UPM
Corporate Communications
5. Oktober 2005


Hinweise für Redakteure:

UPM unterhält 22 Papier- und Zellstofffabriken in acht Ländern. An 30 Standorten in fünf Ländern werden Holzprodukte hergestellt. Von den 19 Papier- und Zellstofffabriken, die Frischfasern einsetzen, verfügen 4 über eine doppelt nach FSC und PEFC zertifizierte und 11 über eine nach PEFC zertifizierte Chain-of-Custody. Drei Papierfabriken verarbeiten ausschließlich Recyclingfasern. Von den 30 Produktionseinheiten, die Holzprodukte herstellen, haben 26 eine nach PEFC zertifizierte Chain-of-Custody aufgebaut.

Die Chain-of-Custody ist ein verfiziertes System, mit dem der Weg eines Holz- oder Papierprodukts und daraus gefertigter Waren vom Wald über alle Transport-, Verarbeitungs- und Distributionsschritte bis zum Endverbraucher nachvollzogen werden kann.

PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) ist flächenmäßig das weltweit größte Forstzertifizierungssystem. 20 nationale Zertifizierungssysteme, darunter CSA, FFCS und UKWAS, haben das Anerkennungsverfahren des PEFC durchlaufen. SFI wird derzeit geprüft. PEFC ist eine Dachorganisation für die gegenseitige Anerkennung von nationalen und internationalen Forstzertifizierungssystemen, die international anerkannte Kriterien für die nachhaltige Forstwirtschaft erfüllen. PEFC umfasst neben Forstzertifizierung auch die Vergabe von Chain-of-Custody-Zertifikaten und Gütesiegeln. Die Zertifizierung nach PEFC erfolgt durch unabhängige Dritte. PEFC Mitglieder sind nationale oder regionale Forstzertifizierungssysteme, die auf internationalen Beschlüssen für eine weltweit nachhaltige Forstwirtschaft basieren. In Europa wurden entsprechende Prinzipien bei einer Konferenz der EU-Forstminister verabschiedet. Weitere Informationen finden Sie unter: www.pefc.org.

FSC (Forest Stewardship Council) ist eine 1993 gegründete internationale Nichtregierungsorganisation, die sich weltweit für eine ökologische sowie sozial und wirtschaftlich verträgliche Nutzung der Wälder einsetzt. In über 60 Ländern ist Wald nach den FSC-Kriterien zertifiziert. Die Organisation hat zehn forstwirtschaftliche Grundprinzipien formuliert. Die gültigen Zertifizierungsstandards werden in Übereinstimmung mit den FSC-Grundsätzen entwickelt und an die Verhältnisse in den jeweiligen Ländern angepasst. Die Zertifizierung nach FSC erfolgt durch unabhängige Dritte. Weitere Informationen finden Sie unter: www.fsc.org.