UPM verzeichnet im vierten Quartal solide Ergebnisse, bei sinkenden Kosten und verbesserter Effizienz

Stock Exchange Release 30.1.2014 14:00 EET

?Das Betriebsergebnis ohne Sondereffekte in Q4 belief sich auf 207 Mio. Euro (146 Mio. Euro in Q4/2012)

UPM-Kymmene Corporation        Finanzergebnis         30. Januar 2014, 10.12 Uhr EET

Q4/2013 (verglichen mit Q4/2012)

• Ergebnis je Aktie ohne Sondereffekte: 0,27 Euro (0,20 Euro), ausgewiesen 0,06 Euro
(-2,83 Euro)

• Betriebsergebnis ohne Sondereffekte: 207 Mio. Euro bzw. 8,0 % der Umsatzerlöse (146 Mio. Euro bzw. 5,5 % der Umsatzerlöse)

• Das EBITDA betrug 302 Mio. Euro bzw. 11,7 % der Umsatzerlöse (317 Mio. bzw. 11,9 % der Umsatzerlöse)

• Im vierten Quartal 2013 wurden 48 % der angestrebten jährlichen Kosteneinsparungen von 200 Mio. Euro erzielt

• Der operative Cashflow betrug 262 Mio. Euro; die Nettoverbindlichkeiten verringerten sich auf 3.040 Mio. Euro

Gesamtjahr 2013 (verglichen mit 2012)

• Ergebnis je Aktie ohne Sondereffekte: 0,91 Euro (0,74 Euro), ausgewiesen 0,63 Euro
(-2,14 Euro)

• Betriebsergebnis ohne Sondereffekte: 683 Mio. Euro bzw. 6,8 % der Umsatzerlöse (556 Mio. Euro bzw. 5,3 % der Umsatzerlöse)

• Das EBITDA betrug 1.155 Mio. Euro bzw. 11,5 % der Umsatzerlöse (1.312 Mio. Euro bzw. 12,5 % der Umsatzerlöse)

• UPM führte eine neue Geschäftsstruktur ein; ein Programm zur Profitabilitätsverbesserung und gezielte Wachstumsinitiativen werden umgesetzt

• Vom Board of Directors wurde eine Dividende je Aktie von 0,60 Euro (0,60 Euro) vorgeschlagen

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1) EBITDA ist das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, ohne Veränderung des Fair-Value der biologischen Vermögenswerte, ohne den Anteil der Ergebnisse verbundener Unternehmen und Joint Ventures und ohne Sondereffekte.

Jussi Pesonen, President & CEO, zum Finanzergebnis:

„Das letzte Quartal 2013 war ein zufriedenstellender Abschluss eines Jahres, das mit einem spürbaren Gegenwind begann. Mit dem Q4 Ergebnis erreichten wir das beste Quartalsergebnis in 2013. Zum Teil lag dies an saisonalen Faktoren, einen erheblichen Beitrag leisteten aber die umfangreichen Verbesserungs-maßnahmen, die während des gesamten Jahres umgesetzt wurden. Das Betriebsergebnis ohne Sondereffekte belief sich auf 207 Mio. Euro (146 Mio. Euro). Aufgrund des starken operativen Cashflows konnten wir im vierten Quartal unsere Nettoverbindlichkeiten um 261 Mio. Euro senken.

Wir freuen uns sehr, dass UPM Biorefining, UPM Plywood und UPM Paper ENA (Europa und Nordamerika) ihr Finanzergebnis durch proaktive interne Maßnahmen deutlich verbessern konnten.

Viele Zellstoffwerke im Geschäftsbereich Biorefining konnten im vergangenen Jahr neue Produktions-rekorde aufstellen. Dadurch konnten wir unsere Zellstoffmengen deutlich erhöhen. Die erteilte Genehmigung, die Zellstoffproduktion in Uruguay zu steigern, wirkte sich ebenfalls positiv auf das Ergebnis des letzten Quartals 2013 aus.

Der Bereich Plywood hat seine Leistung konstant verbessert und erzielte im vierten Quartal 2013 das beste Ergebnis seit 2008. In diesem Bereich wurden die Vertriebsstrategie sowie die Produktionseffizienz erfolgreich überarbeitet.

Im Bereich Paper ENA sorgten sinkende Liefermengen und Preise sowie ungünstige Wechselkurse während des gesamten Jahres für kräftigen Gegenwind, so dass erhebliche Verbesserungsmaßnahmen erforderlich wurden. Mit massiven Kosteneinsparungen, sowohl im Geschäftsbereich als auch bei den unterstützenden Funktionen, reagierten wir auf die Situation. Im vierten Quartal erreichte Paper ENA wieder das Profitabilitätsniveau des Vorjahres. Man kann durchaus sagen, dass der Geschäftsbereich am Jahresende eine deutlich wettbewerbsfähigere Kostenstruktur als Anfang 2013 aufweist.

UPM Energy litt im vierten Quartal unter den milden Temperaturen und einer niedrigeren Energieerzeugung aus Wasserkraft. Trotzdem konnten die durchschnittlichen Strompreise unverändert aufrechterhalten werden. Bei UPM Raflatac war die Umsatzentwicklung positiv, insbesondere auf den Wachstumsmärkten. Trotz schwieriger Währungsentwicklungen in Asien ist das Ergebnis von UPM Paper Asia zufriedenstellend.

Bei unserer Biofore-Strategie haben wir 2013 gute Fortschritte gemacht. Ein wichtiger Meilenstein war die Einführung der neuen Geschäftsstruktur im November. Die Umsetzung dieser neuen Organisations-struktur hat gut begonnen. Es wird erwartet, dass unsere operative Ausrichtung in jedem Geschäftsbereich weiter gestärkt wird.

Gleichzeitig mit der neuen Struktur haben wir ein kurzfristiges Programm zur Profitabilitätsverbesserung mit dem Ziel, bis Ende 2014 200 Mio. Euro Kosten einzusparen, angekündigt. Die Umsetzung des Programms verläuft zügig und wir erzielten im vierten Quartal 48 % der angestrebten Einsparungen.

Die Bereitschaft der UPM Mitarbeiter, diese Veränderungen mitzutragen, erfüllt mich mit Stolz. Dies gibt uns das nötige Vertrauen, weiter an unserer Profitabilität und an Wachstumsinitiativen zu arbeiten. Für die nächsten drei Jahre haben wir uns klare Vorgaben für unsere Wachstumsinitiativen in den Bereichen Biokraftstoffe, holzfreie Spezialpapiere in China, Etikettenmaterialien und Zellstoffherstellung gesetzt. Parallel zu diesen Prozessen suchen wir auch nach Wegen unser Geschäftsportfolio zu vereinfachen. Unser Ziel ist es, den Wert der UPM Geschäftsbereiche zu verbessern“, so Jussi Pesonen.

Ausblick für 2014

Es wird erwartet, dass das Wirtschaftswachstum in Europa im Jahr 2014 zwar weiterhin schwach bleibt, sich aber im Vergleich zum vergangenen Jahr verbessert. In den USA und in den Wachstumsmärkten wird weiterhin ein stärkeres Wachstum als in Europa erwartet.

Voraussichtlich wird sich dieses Umfeld günstig auf die weltweite Nachfrage nach Zellstoff und Etikettenmaterialien sowie auf die Papiernachfrage in Asien auswirken. Die leichte Erholung der europäischen Wirtschaft könnte die negative Nachfrageentwicklung, die auf dem europäischen Grafikpapiermarkt in den vergangenen zwei Jahren zu beobachten war, leicht bremsen und die Nachfrage nach Holzprodukten in Europa ankurbeln. Die derzeitige Situation im Bereich Wasserkraft in Finnland bewegt sich nahe des Langzeitdurchschnitts. Die Terminmarktpreise für Strom in Finnland für H1 2014 liegen leicht unter den in H1 2013 realisierten Marktpreisen.

Die Geschäftsaussichten von UPM für das H1 2014 sind stabil.

Es wird erwartet, dass das Unternehmensergebnis in H1 2014 im Vergleich zu H2 2013 durch die stabilen Gesamtaussichten der Geschäftsbereiche UPM Energy, UPM Raflatac, UPM Paper Asia und UPM Plywood gestützt wird.

Es ist zu erwarten, dass sich die Profitabilität im Bereich UPM Paper ENA aufgrund der laufenden Maßnahmen zur Kosteneinsparung verbessert. In H1 2014 werden die Ergebnisse im Vergleich zu H2 2013 jedoch negativ von niedrigeren Liefermengen, einschließlich saisonaler Faktoren, beeinflusst.

UPM Biorefining beginnt das Jahr in einem stabilen Marktumfeld. Zusätzliche Kapazitäten auf dem weltweiten Zellstoffmarkt können sich, je nachdem zu welchem Zeitpunkt sie auf den Markt kommen, im Verlauf des Jahres 2014 ungünstig auf das Zellstoffmarktgleichgewicht auswirken.

Dividende für 2013

Das Board of Directors wird im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 8. April 2014 vorschlagen, dass am 24. April 2014 eine Dividende von 0,60 Euro je Aktie für das Finanzjahr 2013 ausgezahlt wird. Die Dividende wird an die Aktionäre gezahlt, die am Stichtag für die Dividendenzahlung (11. April 2014) in dem von Euroclear Finland Oy gehaltenen Aktienregister des Unternehmens eingetragen sind.

Conference Call und Pressekonferenz

Jussi Pesonen, President & CEO von UPM, legt das Finanzergebnis 2013 im Rahmen eines am 30. Januar 2014 um 13.15 Uhr finnischer Zeit (12.15 Uhr MEZ) auf Englisch abgehaltenen Conference Calls und Webcasts für Analysten und Investoren vor.

Am Nachmittag legt Jussi Pesonen, President & CEO von UPM, das Finanzergebnis 2013 anlässlich einer am 30. Januar 2014 um 14.30 Uhr finnischer Zeit (13.30 Uhr MEZ) auf Finnisch in der Konzernzentrale der UPM Group in Helsinki, Alvar Aallon katu 1 (The Biofore House) abgehaltenen Pressekonferenz vor.

Details zum Conference Call

Sie können am Conference Call teilnehmen, indem Sie eine Nummer aus der unten stehenden Liste wählen oder den Webcast online auf www.upm.com oder über diesen Link verfolgen.

Lediglich Teilnehmer, die während des Conference Calls Fragen stellen möchten, müssen sich einwählen. Alle Teilnehmer können die Webcast-Präsentation online verfolgen. Wir empfehlen den Teilnehmern, sich 5 bis 10 Minuten vorher einzuwählen, um einen pünktlichen Konferenzstart zu gewährleisten.

Der Webcast kann auf www.upm.com 12 Monate lang angesehen werden.


Abruftitel der Telefonkonferenz: UPM – Financial Statements for the year 2013

Telefonnummern mit Direkteinwahl:

BE: +32 2404 0642
DK: +45 3544 5579
FI: +35 8981 7104 62
FR: +33 1707 220 26
NO: +47 2350 02 04
SE: +46 8519 993 63
UK: +44 2031 9405 44
US: +18 5571 615 89

Internationale Telefonnummer mit Einwahl mit PIN:

AU: +61 2 8073 0498
AT: +43 1 928 6161
CH: +41 44 580 65 22
DE: +49 69 2017 44 210
ES: +34 914 142 009
HK: +852 580 83239
IN: +91 22-3301 9422
IR: +353 1 447 5418
IT: +39 02 3600 6663
JP: +81 3 5050 5409
NL: +31 20 716 80 20
SP: +65 3158 2497

PIN: 204055#


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Es ist zu beachten, dass bestimmte in diesem Dokument enthaltene Aussagen, die keine historischen Fakten sind, Einschätzungen zukünftiger Entwicklungen sind. Dazu zählen insbesondere Aussagen hinsichtlich des erwarteten Wachstums und der erwarteten Entwicklung von Märkten, Wachstums- und Rentabilitätserwartungen sowie Aussagen, in denen die Wörter „glauben“, „erwarten“, „damit rechnen“, „dürften“ oder ähnliche Ausdrücke vorkommen. Da diese Aussagen auf derzeitigen Planungen, Schätzungen und Prognosen beruhen, enthalten sie Risiken und Unsicherheiten, so dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den in solchen Einschätzungen zur zukünftigen Entwicklung geäußerten Erwartungen abweichen können. Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, sind unter anderem: (1) betriebliche Faktoren, wie z. B. dauerhafter Erfolg der Fertigungsaktivitäten und dadurch bedingter Effektivitätsvorteil, einschließlich der Verfügbarkeit von und Kosten für Produktionsgüter(n), der fortgesetzte Erfolg der Produktentwicklung, Akzeptanz neuer Produkte und Dienstleistungen durch bestimmte Kunden des Konzerns, Erfolg derzeitiger und künftiger Kooperationsvereinbarungen, Änderungen der Geschäftsstrategie und der Entwicklungspläne bzw. -ziele, Veränderungen des von Patenten und anderen Rechten zum Schutz geistigen Eigentums des Konzerns gewährten Schutzes und der Verfügbarkeit von Kapital zu annehmbaren Bedingungen;
(2) Branchenbedingungen, wie z. B. die Intensität der Produktnachfrage und des Wettbewerbs, derzeitige und künftige Preise für die Produkte des Konzerns auf den Weltmärkten und Preisdruck, die finanzielle Lage der Kunden und Konkurrenten des Unternehmens, die mögliche Einführung neuer Konkurrenzprodukte und -technologien durch Mitbewerber; und (3) allgemeine wirtschaftliche Einflüsse, wie beispielsweise das Wirtschaftswachstum in den für den Konzern wichtigsten Märkten oder Währungs- und Zinsschwankungen. Weitere Einzelheiten zu den Risikofaktoren finden Sie auf den Seiten 74-75 des Geschäftsberichts 2012 des Unternehmens.

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UPM führt die Bio- und Forstindustrie in eine neue und nachhaltige Zukunft. Der Konzern besteht aus sechs Geschäftsbereichen: UPM Biorefining, UPM Energy, UPM Raflatac, UPM Paper Asia, UPM Paper Europe & North America und UPM Plywood. Unsere Produkte werden aus erneuerbaren Rohstoffen hergestellt und sind wiederverwertbar. Das Unternehmen beliefert Kunden auf der ganzen Welt und beschäftigt insgesamt etwa 21.000 Mitarbeiter. Die Umsatzerlöse von UPM liegen bei etwa 10 Mrd. Euro pro Jahr. Die Aktien von UPM werden an der Wertpapierbörse NASDAQ OMX Helsinki notiert.
UPM – The Biofore Company – www.upm.de   

UPM-Kymmene Corporation
Pirkko Harrela
Executive Vice President, Stakeholder Relations

UPM, Corporate Communications
Media Desk, Tel. +358 40 588 3284
media@upm.com  
www.upm.com

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Dies ist eine inoffizielle Übersetzung der ursprünglichen in englischer Sprache abgefassten Mitteilung.


UPM financial statements release_2013.pdf UPM financial statements release_2013.pdf