Umweltverträglichkeitsprüfung für UPM's Bioraffinerie in Finnland abgeschlossen; ähnlicher Prozess beginnt in Frankreich

Press Release 21.12.2009 2:00 EET

Umweltverträglichkeitsprüfung für UPM's Bioraffinerie in Finnland abgeschlossen; ähnlicher Prozess beginnt in Frankreich

(UPM, Helsinki, 21. Dezember 2009, 10.00 EET) – Die Umweltverträglichkeitsprüfung für eine mögliche Raffinerie, die Bio-Brennstoffe der zweiten Generation herstellt, wurde in Rauma und Kuusankoski, Finnland, abgeschlossen. Die zuständige Behörde, Southeast Finland Regional Environment Centre, hat ihre offizielle Erklärung hinsichtlich der Verträglichkeitsprüfung veröffentlicht. In der Erklärung hebt die Behörde hervor, dass die Verträglichkeitsprüfung durch UPM sehr gut vorbereitet war und umfangreiche Informationen über die verschiedenen Umsetzungsalternativen und deren Umweltauswirkungen enthält. Die Behörde kommt zu dem Schluss, dass die Verträglichkeitsprüfung ausreichend ist und den gesetzlichen Anforderungen und Vorgaben der EIA genügt.

UPM prüft außerdem alternative Standorte für die Ansiedelung einer Raffinerie, die Bio-Brennstoffe für das Transportwesen herstellen soll, an UPM Produktionsstandorten in anderen Ländern. UPM beginnt gerade mit einer Umweltverträglichkeitsprüfung und Risikoanalyse als Teil der Vorbereitung auf ein Genehmigungsverfahren in Straßburg, Frankreich. Es ist geplant, die Möglichkeit des Baus einer Bioraffinerie der zweiten Generation auf dem Gelände der Papierfabrik Stracel zu untersuchen. Dieses Verfahren wird vermutlich etwa ein Jahr dauern.

Gemeinsam mit Andritz/Carbona untersucht UPM in der Nähe von Chicago, USA, die Vergasungstechnologie, mit deren Hilfe aus Wald-Energieholz Bio-Brennstoff erzeugt werden kann. Das anfängliche Testprogramm wurde erfolgreich abgeschlossen. UPM entwickelt das technische Konzept weiter und die Technologielösung wird voraussichtlich im Sommer 2010 fertig sein.

„Wir treffen die notwendigen Vorbereitungen für eine Investitionsentscheidung, sowohl im Hinblick auf die technischen Aspekte, als auch was die Genehmigung betrifft. Die Zeit für die Investitionsentscheidung ist jetzt noch nicht gekommen, sondern erst nachdem die Umweltverträglichkeitsprüfungen abgeschlossen wurden und das endgültige technische Konzept ausgewählt wurde“, sagt Petri Kukkonen, Director, Biofuels Business Area, UPM.

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Redaktionelle Hinweise:
UPM plant, bei der Produktion von Biodiesel der zweiten Generation eine wichtige Rolle einzunehmen und in den kommenden Jahren ein bedeutender Hersteller von erneuerbaren und qualitativ hochwertigen Bio-Brennstoffen zu werden. Derzeit werden verschiedene Pilotstudien durchgeführt, um Technologien zu bewerten und die Arbeiten zur Erstellung des geeigneten Geschäftsmodells schreiten voran.

Der wichtigste Rohstoff für die Biodiesel-Produktion von UPM wird Biomasse auf Holzbasis sein. Die Ansiedelung der Biodiesel-Produktion in der Nähe bestehender Zellstoff- oder Papierfabriken würde die Möglichkeit einer effizienten Nutzung des Rohstoffs Holz noch weiter verbessern.


UPM führt die Bio- und Forstindustrie in eine neue, nachhaltige und von Innovationen geprägte Zukunft. Unsere Produkte werden aus erneuerbaren Rohstoffen hergestellt und sind wiederverwertbar. Der Konzern besteht aus drei Business Groups: Energy & Pulp, Paper und Engineered Materials. Das Unternehmen beschäftigt rund 24.000 Mitarbeiter und betreibt Produktionsstätten in 15 Ländern. Im Jahr 2008 verzeichnete der Konzern einen Umsatz von 9,5 Mrd. Euro. Die Aktien von UPM werden an der Wertpapierbörse in Helsinki notiert.
UPM – The Biofore Company – www.upm-kymmene.com