Richtfest bei UPMs Bauprojekt für eine neue Rückgewinnungsanlage

Press Release 2.10.2007 2:00 EEST

(UPM, Kuusankoski, 27. September 2007) – Am 27. September fand das Richtfest bei dem Projekt zum Bau einer Chemikalienrückgewinnungsanlage in der UPM Zellstofffabrik Kymi statt. Bei der Feier waren rund 700 Gäste und Projektmitarbeiter anwesend.

Durch diese Investition ist es der integrierten Feinpapier- und Zellstofffabrik Kymi möglich, ihren Energie-Selbstversorgungsgrad zu erhöhen, die Produktionskosten zu senken und die Umweltbelastung - beispielsweise hinsichtlich der Kohlendioxidemissionen - zu verringern. Die Anlage ermöglicht es auch, die Nutzung von Biobrennstoffen zu steigern und die Produktionskapazität für Biostrom zu verdoppeln. Außerdem unterstützt die Investition zukünftig eine Erhöhung der Zellstoffproduktion. Die neue Rückgewinnungsanlage wird im Sommer 2008 in Betrieb gehen.

Das Projekt zum Bau einer Rückgewinnungsanlage mit der Bezeichnung REC08 soll zwei veraltete, nicht mehr kosteneffiziente Rückgewinnungslinien aus den Jahren 1964 und 1976 durch eine neue Anlage ersetzen.

Derzeit arbeiten 692 Personen an dem Projekt und im Mittelpunkt stand bisher die Fertigstellung der Bauarbeiten. Die Bauarbeiter werden in Kürze von den Anlagen- installateuren abgelöst, für die die meiste Arbeit gegen Ende des Jahres anfallen wird. Auf dem Höhepunkt des Projekts zum Jahresende werden ca. 900 Personen mit dem Projekt beschäftigt sein. Zurzeit sind im Rahmen des multinationalen Projekts etwa 100 ausländische Arbeiter tätig, die z. B. aus Russland, Polen, Estland, der Slowakei, Ungarn und Deutschland kommen.

Insgesamt haben bisher 116 Unternehmen an dem Projekt mitgearbeitet, davon 50 Bauunternehmen. Es wurden mehr als 100 Verträge über Anlagenlieferungen und Installationsleistungen geschlossen und knapp 50 Bauprojekte durchgeführt.

Fast 60 Prozent der Bauleistungen und -aufträge wurden durch Unternehmen aus dem Norden der Region Kymenlaakso ausgeführt. Bei der Lieferung und Installation von Anlagen war der Anteil der lokalen Subunternehmen deutlich niedriger.

Der Projektzeitplan war anspruchsvoll und arbeitsintensiv. So wurden zum Beispiel fast 140.000 Tonnen Gestein ausgebaggert, zermalmt und für das Fundament der Anlage verwendet. Gleichzeitig wurden 18.000 Kubikmeter Beton gegossen und 5.200 Betonfertigteile installiert. Außerdem werden im Rahmen des Projekts Stahlelemente mit einem Gewicht von knapp 6.000 Tonnen verbaut.

Falls Sie weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an:
Matti Haukijärvi, Vice President & Project Director, Tel. +358 40 543 2901
Yngve Lindström, Vice President & General Manager, Tel. +358 40 503 4154

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Dies ist eine inoffizielle Übersetzung der ursprünglich in englischer Sprache abgefassten Pressemitteilung.