UPM verstärkt seine Verfahren zur Lieferantenbeurteilung in Russland – Holzlieferanten arbeiten weiterhin auf gutem Niveau

Press Release 19.2.2007 2:00 EET

(UPM, Helsinki, 16. Februar 2007) - UPM hat seine Verfahren zur Lieferantenbewertung in Russland durch die Erhöhung der Auditanzahl und die Weiterentwicklung der Methodik gestärkt. Im Jahr 2006 führte UPM 150 Lieferantenaudits durch und überprüfte 252 Einschlags- areale. Die davon betroffenen Lieferanten sind verantwortlich für 85 Prozent des aus Russland bezogenen Holzes. Lieferantenaudits und Überprüfungen der Einschlagsstellen helfen sicherzustellen, dass die Lieferanten entsprechend der Anforderungen von UPM arbeiten.

Es wurden neue Methoden entwickelt, um vor der Überprüfung des Einschlagsareals die Qualität und Richtigkeit der Holzherkunftsdokumentation zu prüfen. Im Jahr 2006 führte das Fehlen einer solchen Dokumentation zur Kündigung zweier Lieferverträge und zum Zahlungsaufschub bei acht Lieferanten.

Etwa 66 Prozent der überprüften Einschlagsstellen wurde als gut eingestuft, bei 34 Prozent wurden kleinere Mängel in Bezug auf Arbeitsschutz, Management der Einschlagsstellen und Holzerntepraktiken festgestellt. Mit den betroffenen Lieferanten sind Korrekturmaßnahmen vereinbart worden.

"Wir überprüfen unsere russischen Lieferanten bereits seit 1998. Im Jahr 2006 haben wir unsere Forstwirtschafts- und Holzbeschaffungsorganisation in Russland weiterentwickelt. Dazu gehörte, die Verfahren zur Lieferantenbeurteilung zu verstärken und neue Wege zur Überprüfung der Dokumentation der Holzherkunft zu entwickeln", erläutert Juhani Hongisto, Chief Forester bei UPM und zuständig für die Holzbeschaffung in Russland. "Die Beurteilungen bleiben weiterhin eine wirksame Methode, um gegenseitiges Verständnis zu schaffen, Feedback zu geben und die Zusammenarbeit mit den Lieferanten zu stärken."

Lieferantenaudits einschließlich der Überprüfungen der Einschlagsgebiete vor Ort sind Bestandteil von UPMs System zur Überprüfung der Holzherkunft, mit dessen Aufbau das Unternehmen im Jahr 1996 begonnen hat. Das System basiert auf einer Herkunftserklärung, die für alle Holzlieferungen verlangt wird, einer Datenbank und einem Geoinformationssystem.

"Für UPM ist es sehr wichtig, zu wissen, woher das Holz stammt. Dank unseres Systems zur Überprüfung der Holzherkunft können wir gezielte Fragen von Interessengruppen rasch und präzise beantworten und unseren Stakeholdern versichern, dass das aus Russland bezogene Holz aus nachhaltiger, legaler Forstwirtschaft und nicht aus geschützten Gebieten stammt", so Hongisto weiter.

Informationen zu Lieferantenbeurteilungen aus vergangenen Jahren finden Sie auf den Internetseiten von UPM unter www.upm-kymmene.com/traceit.

Falls Sie weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an:
Juhani Hongisto, Director, Forestry and Wood Sourcing in Russia,
Telefon +358 40 847 6730 oder +7 921 920 8470

Hinweise für Redakteure:
UPM ist eines der weltweit führenden Forstindustrieunternehmen. Im Jahr 2006 verzeichnete der Konzern einen Umsatz von 10 Mrd. Euro. Das Unternehmen beschäftigt rund 28.000 Mitarbeiter. Seine Hauptprodukte umfassen Druckpapiere, Veredelungs- und Holzprodukte. UPM betreibt Produktionsstätten in 15 Ländern, und seine wichtigsten Märkte sind Europa und Nordamerika. Die Aktien von UPM werden an den Wertpapierbörsen von Helsinki und New York notiert. www.upm-kymmene.com

UPM unterhält eine globale Forstwirtschafts- und Holzbeschaffungsorganisation, die für die Holzversorgung der UPM Werke und für die Verwaltung der unternehmenseigenen Wälder zuständig ist. UPM besitzt Forstflächen in Kanada, Finnland, Russland, Großbritannien und in den Vereinigten Staaten. Die größten Forstbesitze befinden sich in Finnland (920.000 Hektar) und den USA (79.000 Hektar). Daneben ist UPM in Kanada für die Verwaltung von 950.000 Hektar Waldland im Besitz der Provinz New Brunswick verantwortlich. In Kanada und den USA sind die Wälder nach SFI, in Finnland nach FFCS und in Großbritannien nach UKWAS zertifiziert.

UPM bezieht jährlich ca. 5 Millionen Kubikmeter Holz aus Russland. Etwa 4 Millionen Kubikmeter davon werden in den UPM Werken in Finnland eingesetzt. Der Rest wird vom UPM Sägewerk Pestovo und dem Sperrholz- und Furnierhersteller Chudovo in Russland sowie der Sperrholzfabrik Otepää in Estland verarbeitet. Darüber hinaus liefert UPM in Russland auch Holz an Svir Timber, eine Tochter der UPM Beteiligungsgesellschaft Botnia.

UPMs Forstwirtschafts- und Holzbeschaffungsorganisation in Russland ist für die Holzbeschaffung zuständig. Das Holz wird von dem UPM-eigenen Holzernteunternehmen in Tikhvin und von ca. 350 unabhängigen Holzernte- und spezialisierten Handelsunternehmen bezogen. Der Großteil des Holzes stammt aus Karelien und der Umgebung von Leningrad, Vologda und Novograd.

Weitere Informationen unter: www.upm-kymmene.com

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