Forstwirtschaftliches Know-How beginnt in der Baumschule - UPM baut Sämlings-/Setzlingsproduktion aus

Press Release 8.11.2006 2:00 EET

(UPM, Helsinki, 8. November 2006) – UPM investiert in die Qualität der Wiederaufforstung und in Kosteneffizienz und baut seine Baumschule im finnischen Joroinen aus. Qualitativ hochwertige Sämlinge/Setzlinge bilden die Grundlage für erfolgreiche Wiederaufforstung und UPM möchte die gesamte Wachstumskette vom Sämling/Setzling bis zum Stock weiterentwickeln. Mit der Investition in die Baumschule in Joroinen will UPM sicherstellen, dass die Wälder des Unternehmens und auch Forste in Kundenbesitz mit hochwertigen Sämlingen/Setzlingen versorgt werden können.

"Wir sind überzeugt, dass die Investition in die Sämlings-/Setzlingsproduktion und die Weiterentwicklung der Wiederaufforstungsmethoden die Produktivität der Wälder spürbar steigern wird", so Jyrki Kangas, Director, Forestry and Land Management.

Der Bau eines neuen Kunststoffgewächshauses mit einer Fläche von 2.000 m2 und der Ausbau der Freilandflächen werden derzeit ausgeführt. Die Fertigstellung ist für das kommende Frühjahr geplant. Nach Abschluss der Investitionen wird die Baumschule in Joroinen jährlich 13 Millionen Sämlinge/Setzlinge produzieren. Diese werden dazu verwendet, ca. 7.000 Hektar unternehmenseigene Waldflächen oder Forste in Kundenbesitz wieder aufzuforsten.

Die Baumschule in Joroinen wurde 1980 gegründet. UPM hat den Baumschulbetrieb und die Sämlings-/Setzlingsproduktion über einen langen Zeitraum hinweg entwickelt. Mit den in Joroinen eingesetzten Techniken können hochwertige Sämlinge/Setzlinge produziert werden. Dabei ist Fichte das wichtigste Produkt.

"Wir wollen vor allem die Sämlings-/Setzlingsproduktion und die Pflanzung von Fichte weiterentwickeln, weil UPM sehr viel Fichtenholz verarbeitet. Die Fichte ist eine Baumart, die im kühlen, fruchtbaren Finnland gut wächst", erklärt Anne Immonen, Manager der Baumschule.

Die Herkunft und die Qualität des Saatguts spielen bei der Sämlings-/Setzlingsproduktion eine entscheidende Rolle. UPM verwendet ausschließlich Saatgut und Sämlinge heimischen Ursprungs. Außer für die Kultivierung von Sämlingen/Setzlingen werden große Mengen von Saatgut für die Waldbestellung benötigt. UPM bezieht sein Saatgut teils aus unternehmenseigenen Samenplantagen, teils von externen Saatgutproduzenten. Daneben wird Saatgut auch von qualitativ besonders hochwertigen Baumbeständen in den unternehmenseigenen Wäldern geerntet.

Bei der Wiederaufforstung von Wäldern ist es wichtig, schnell und kosteneffizient einen produktiven und gesunden Bestand an Jungbäumen heranzuziehen. Um eine erfolgreiche Wiederaufforstung zu gewährleisten, hat UPM ein Follow-up-System entwickelt, mit dem auf den jährlich wieder aufgeforsteten Flächen einige Jahre nach der Pflanzung eine systematische Bestandsaufnahme durchgeführt werden kann. Den Ergebnissen dieser Bestandsaufnahmen zufolge betreibt das Unternehmen eine sehr erfolgreiche Wiederaufforstung.

"Basierend auf den Bestandsaufnahmen können wir unsere Wiederaufforstungsrichtlinien und
-methoden sowie das Saatgut- und Sämlingsmanagement weiterentwickeln", erklärt Anne Immonen zur Bedeutung der Bestandsaufnahmen.

UPM besitzt ca. 900.000 Hektar Waldland. Die unternehmenseigenen Wälder liefern nicht nur den Rohstoff Holz, sondern vermitteln auch Know-how zu den Themen Wald und Forstwirtschaft. Dieses Wissen stellt UPM auch für Forste in Kundenbesitz zur Verfügung.

Falls Sie weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an:

Jyrki Kangas, Director, Forestry and Land Management, Tel. +358 204 16 3863
Anne Immonen, Manager, Nursery, Tel. +358 204 16 0951

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Die englische Fassung dieser Pressemitteilung (siehe www.upm-kymmene.com) ist die allein gültige und rechtsverbindliche, die deutsche Fassung dient allein dem besseren Verständnis. Ergeben sich zwischen der englischen und der deutschen Fassung Differenzen, so ist allein die englische Fassung maßgeblich.