EU-Wettbewerbsbehörden bringen Ermittlungen hinsichtlich bestimmter UPM Produkte zum Abschluss

Press Release 16.11.2006 2:00 EET

(UPM, Helsinki, 16. November 2006) – Die Wettbewerbs- behörde der EU-Kommission hat UPM über ihre Entscheidung informiert, die Ermittlungen in den Märkten für Zeitungsdruckpapier, Magazinpapier, Etikettenpapier und Selbstklebeetiketten einzustellen.

Die Ermittlungen bezüglich Feinpapier wurden von der Kommission im August 2006 abgeschlossen.

Die Wettbewerbsbehörden verschiedener Länder setzen ihre Ermittlungen zu angeblich wettbewerbs- beschränkenden Geschäftspraktiken hinsichtlich verschiedener Produkte des Unternehmens fort.

Im April 2003 informierte die US-Kartellbehörde UPM über die Einleitung strafrechtlicher Ermittlungen wegen wettbewerbsrechtlicher Verstöße in der Etikettenindustrie. Infolgedessen initiierte UPM in allen Unternehmenseinheiten eine interne Untersuchung der Wettbewerbpraktiken und führte für die Mitarbeiter zusätzliche Programme zur Einhaltung wettbewerbsrechtlicher Vorschriften ein, um deutlich zu machen, dass das Unternehmen keinerlei kartellrechtliche Verstöße toleriert.

Im Januar 2004 hat UPM nach Abschluss der internen Untersuchung und im Einklang mit den guten Grundsätzen der Unternehmensführung entschieden, sich an die Wettbewerbsbehörden der Europäischen Union, der Vereinigten Staaten, Kanadas und später auch anderer Länder zu wenden. Das US-Justizministerium, die EU-Behörden und die Behörden mehrerer EU-Mitgliedsstaaten, Kanadas sowie einiger anderer Ländern haben UPM bezüglich der den Behörden gemeldeten Praktiken bedingte, vollständige Immunität zugesichert oder schriftlich den Verzicht auf strafrechtliche Verfolgung zugesichert.

Falls Sie weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an:
Juha Mäkelä, General Counsel, UPM, Tel. +358 204 15 0407

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Die englische Fassung dieser Pressemitteilung (siehe www.upm-kymmene.com) ist die allein gültige und rechtsverbindliche, die deutsche Fassung dient allein dem besseren Verständnis. Ergeben sich zwischen der englischen und der deutschen Fassung Differenzen, so ist allein die englische Fassung maßgeblich.