UPM setzt Aussperrung in den finnischen Zellstoff- und Papierfabriken fort - Verluste auf erwartetem Niveau

Press Release 23.6.2005 2:00 EET

Nachdem die finnische Papierarbeitergewerkschaft heute einen zweiten Schlichtungsvorschlag des staatlichen Vermittlers zur Beilegung des Arbeitsmarktkonflikts abgelehnt hat, wird die Aussperrung in allen finnischen Zellstoff- und Papierfabriken von UPM fortgesetzt. Der Arbeitgeberverband Finnish Forest Industries Federation (FFIF) hat den Vorschlag angenommen. Die FFIF hatte bereits den ersten Schlichtungsvorschlag des staatlichen Vermittlers akzeptiert, den die Papierarbeitergewerkschaft jedoch am 5. Juni 2005 ablehnte.

"Im Gegensatz zu den Angestellten, die die Veränderungen des Geschäftsumfelds erkannt haben, vollzieht die Papierarbeitergewerkschaft nicht nach, dass sich unser Wettbewerbsumfeld stark gewandelt hat. Die Gewerkschaft hat jetzt einen Weg eingeschlagen, der zu erheblichen Umstrukturierungen in der finnischen Papierindustrie führen wird“, sagt Jussi Pesonen, President & CEO von UPM.

"Auf Grundlage des zweiten Schlichtungsvorschlags hätte man die Wettbewerbsfähigkeit der finnischen Werke verbessern können. Er hätte den Werksleitern und Beschäftigten einen breiteren Handlungsspielraum gegeben und die Voraussetzungen für eine vernünftige Organisation der Arbeit vor Ort geschaffen".

Der Stillstand der Zellstoff- und Papierproduktion in Finnland wirkt sich mit ca. 4 Millionen Euro täglich unmittelbar auf das Betriebsergebnis von UPM aus. Damit bewegen sich die Verluste auf erwartetem Niveau. Aufgrund der Streiks und der Aussperrung wird das Ergebnis vor Steuern bei UPM im 2. Quartal deutlich negativ ausfallen.

Der Arbeitgeberverband hat heute eine erneute Aussperrung angekündigt, die bis zum 15. Juli 2005 dauern kann, aber aufgehoben wird, falls eine Einigung erzielt wird.
Der staatliche Vermittler wird nun zur Beilegung des Tarifkonflikts die Bildung eines Schlichtungsausschusses vorschlagen.

Ziel der Aussperrung ist es, die negativen Folgen des von der finnischen Papierarbeitergewerkschaft verhängten anhaltenden Überstundenverbots zu verringern. Aufgrund des Überstundenverbots standen die Maschinen in den finnischen Zellstoff- und Papierfabriken wiederholt still.

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UPM
Corporate Communications
23. Juni 2005