Die Aussperrung in den finnischen Zellstoff- und Papierfabriken von UPM dauert an

Press Release 6.6.2005 2:00 EEST

Die Mitgliedsunternehmen der Finnish Forest Industries Federation werden in allen finnischen Zellstoff- und Papierfabriken die Aussperrung fortsetzen, nachdem die finnische Papierarbeitergewerkschaft gestern einen Schlichtungsvorschlag des staatlichen Vermittlers zur Beilegung des Arbeitsmarktkonflikts ablehnte. Der Arbeitgeberverband hätte den Vorschlag akzeptiert.

Der Vorschlag des staatlichen Vermittlers sah für die Beschäftigten eine Lohnerhöhung von über 6 Prozent im Verlauf der nächsten drei Jahre vor. Gleichzeitig lehnte die Gewerkschaft eine zusätzliche Lohnerhöhung von 1.600 Euro in Verbindung mit einer 11-stündigen Arbeits- zeitverkürzung als Entschädigung für die Arbeit an den Weihnachts- und Mittsommerfeiertagen ab. Dem Vorschlag zufolge wäre es auch möglich gewesen, statt einer Extrazahlung mehr Freizeit als Vergütung für die Feiertagsarbeit zu wählen. Die Jahresarbeitszeit der Papierarbeiter beträgt in der Praxis durchschnittlich 32 Wochenstunden und ist die kürzeste in Europa.

Die Aussperrung kann – wie von der Finnish Forest Industries Federation angekündigt – bis zum 29. Juni 2005 dauern, wird jedoch im Falle einer Einigung der Tarifparteien aufgehoben. Die Verhandlungen werden unter Leitung des staatlichen Vermittlers am Montag, dem 13. Juni, fortgesetzt.

Ziel der Aussperrung ist es, die negativen Auswirkungen des von der finnischen Papierarbeitergewerkschaft verhängten Überstundenverbots zu verringern. Aufgrund des Überstundenverbots standen die Maschinen in den finnischen Zellstoff- und Papierfabriken wiederholt still.

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UPM
Corporate Communications
6. Juni 2005